Flüge mit Drohnen, egal ob als privates Hobby und erst recht in gewerbsmäßiger Form, sind normalerweise nicht von der Privathaftpflichtversicherung gedeckt. Eine Zusatzversicherung ist also Pflicht. Pflicht auch für die kommerzielle Drohnennutzung – denn auch die neue Drohnen-Verordnung besagt:

Die Haft- und Versicherungspflicht für unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle wird durch die neue Verordnung nicht geändert. Unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle unterliegen bereits heute wie alle Luftfahrzeuge den Regelungen über die Haftpflicht für Drittschäden nach den §§ 33 ff. LuftVG. Da es sich jeweils um den Betrieb eines Luftfahrzeugs handelt,sind Unfälle, die von sog. Drohnen verursacht werden, in der Regel nicht über die Privathaftpflichtversicherung abgedeckt. Vielmehr ist eine sog. Halter-Haftpflichtversicherung erforderlich.

Selbstverständlich bieten auch Modellflugverbände oder Modellflugclubs vor Ort Mitgliedschaften inklusive Versicherung an. Diese sind unter Umständen auch kostengünstiger als extra abgeschlossene Versicherungen. Allerdings sollte man beachten, welche Flüge auch wirklich mitversichert sind.

Meine Drohnenflüge sind bei dem HDI abgesichert. Hier sind nicht nur gewerbsmäßige/kommerzielle Flüge für Auftraggeber abgesichert, sondern auch private Flüge, Flüge bei Wettbewerben und selbstverständlich Flüge außerhalb von Modellflugplätzen usw.!

Anhang

Versicherungsnachweis über
Haftpflichtversicherung der HDI für gewerbliche Film-/Fotoflüge, Forschungsflüge