Stand Januar 2017 benötigten gewerbliche Drohnenpiloten eine sogenannte Allgemeinerlaubnis, um über das einfache Hobby hinaus Drohnen zu steuern, sprich: gegen Entgelt.

Eine Allgemeinerlaubnis stellte die zuständige Bezirksregierung (Aufstiegserlaubnisse erteilte die Bezirksregierung Münster als Landesluftfahrtbehörde für Antragsteller aus den Regierungsbezirken Arnsberg – also z.B. für mich in Hamm – , Detmold und Münster) auf Antrag aus. Sie ist/war nur für das jeweilige Bundesland und für die Dauer von 2 Jahren gültig. Dazu fielen Gebühren in Höhe von 250,00 EUR an.

Um die Allgemeinerlaubnis zu erhalten, waren je nach Bundesland ggfs. unterschiedliche Unterlagen einzureichen bzw. Nachweise zu erbringen. Notwendig waren in jedem Fall der Nachweis einer Haftpflichtversicherung für gewerbliche Dronenflüge (z.B. bei der HDI)  und die Seriennummer der Drohne. Da für den Antrag der Haftpflichtversicherung ebenfalls die Seriennummer benötigt wurde, galt im Prinzip Folgendes: erst die Drohne kaufen, dann die Anträge stellen.

Seit 7. April 2017 ist die neue Drohnen-Verordnung gültig. Eine Allgemein- bzw. Aufstiegserlaubnis für gewerbliche / kommerzielle Drohnenflüge ist nun nicht mehr zwingend notwendig – eine Haftpflichtversicherung jedoch selbstverständlich. Mehr dazu auf der Seite des BMVI.

Anhang

Allgemeinerlaubnis (Aufstiegserlaubnis) bis 7. April 2017 für gewerbliche Film-/Fotoflüge, Forschungsflüge